Mi

13

Mai

2009

"Dr. ted" wieder im Einsatz!

Die Universität in Münster hat derzeit ein ganz besonderes Angebot auf dem Programm. Und zwar werden hier die kleinen Freunde der Kinder fachgerecht verarztet, so dass sich hier die Ärzte mit Namen "Doktor ted." vor plüschigen Patienten kaum noch retten können. Vom 13. - 15. Mai werden hier rund 1700 Kuscheltiere versorgt, was wohl ein neuer Patientenrekord ist. Aber was ist der Hintergrund der Aktion?

Seit fünf Jahren läuft das Projekt, in dem die Medizinstudenten der Universität den Kindern die Angst vor dem Arzt nehmen wollen. Sie zeigen anhand der plüschigen Freunde, was genau bei diesem oder jenem Wehwechen getan wird und wie sich dadurch alles zum Guten wendet. Ein sinnvoller Schritt, der auch gut ankommt.

 

Im ersten Jahr beschränkte sich die Arbeit von "Dr. ted." noch auf einen Tag, an dem etwa 400 Kuscheltiere verarztet wurden. Inzwischen sind daraus zwei Tage geworden, wobei der Patientenrekord im Jahr 2008 mit 1500 Patienten erreicht wurde. Doch die Tendenz steigt weiter, denn es kommen inzwischen ganze Kindergärten mit ihren kleinen Freunden vorbei.

 

Die Kleinen erzählen schon bei der Sprechstundenhilfe, was den Teddys denn fehlt. Beinbrüche, Kopfschmerzen und anderes wird diagnostiziert. Die Patienten werden gewogen und gemessen und anschließend behandelt, bis auch der letzte die nötige Versorgung bekommt. Sogar richtige Wunden werden professionell verarztet und operiert, so dass die Kinder auch die Arbeit mit Haube und Mundschutz zu sehen bekommen.

 

Wir sagen: saubere Arbeit, denn Aufklärung ist immer die beste Form um Ängste zu bekämpfen.

Foto-Poster

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0